Beliebheit (1 Woche) Beliebheit (1 Monat) Beliebheit (1 Jahr)
Die deutsche Schwermut in Bezug auf Konsumverhalten in Rezessionszeiten hat die Leichte von schwimmendem Blei erreicht.
Das lüsterne Spiel mit der Macht ist besonders fein gewürzt, je genauer man weiß,was alle anderen nicht wissen.
Knusprige Antworten auf ungebackene Fragen ungefragt zu servieren, hat schon manchem selbsternannten Rat-Schläger anschließend Magenschmerzen bereitet.
Nur jene Lügen, die glaubwürdig genug sind, die ganze Welt zum Guten umzukrempeln, lohnen einen moralischen Fehltritt.
Offenheit ist ein Luxus der Freiheit, den sich nur derjenige leisten kann, der genug Stärke nicht nur für die Folgen hat, sondern auch für den eventuellen Missbrauch.
Wenn die Uhren so schnell zu scheinen laufen, dass die Konturen der Zeiger verschwimmen, ist es an der Zeit, zu entstressen.
Lautes Schweigen deutet nicht zwangsläufig allein auf den Kenner hin, sondern manchmal auch auf den uninformierten Tölpel.
Führt heftiges Flirten zu magischen Kurzschlüssen, sollte man wissen wo die Stromverbindung zum Verstand wieder zu finden ist.
Die unerschütterliche Entschlossenheit manch eines Lehrers in Bezug auf die Steigerung des Bildungsniveaus seiner Klasse lässt ihn manchmal als Prototyp hyperkinetischen Verhaltens erscheinen.
Ist das neue Argument todsicher, hätte man mit dem alten Argument vielleicht ein wenig länger leben können.
Die dünnen Falten, die sich in die Stirn der Denker fressen, bekamen nicht selten ihre Nahrung durch den Zweifel.
Starke Charaktere zeichnen sich durchaus nicht allein durch Intelligenz aus, sondern bauen auch auf untrüglichen Instinkt.
Solange die Tradition große Bedeutung hat, verbleibt die große Bedeutung in den Fesseln der Geschichte.
Manchmal muss man gehen, um sich nicht zu entfernen.
Wenn schon die Gedanken häufig entfesselt sind, tut man gut daran, wenigstens seine Zunge im Zaum zu halten.
Da Disharmonie jeden Ort dieser Erde erreicht, sollte man seinen eigenen Schutzraum mit harmonischen Gedanken und Gefühlen bewahren.
Ernüchternde Gedanken sind in manchen Fällen vergleichbar mit Drogenentzug.
Ist das Schicksal im Spiel, braucht man niemanden und nichts zu suchen, sondern wird gefunden.
Nahrung, die nicht vor dir wegläuft und die dich nicht angreift, ist vermutlich gut verdaulich.
Schlimme Ereignisse sollten uns nicht verführen zu denken, es könne nicht noch viel schlimmer kommen.