Der Versprecher auf dem Bildschirm ist wie der Druckfehler in der Zeitung: ein dankbar begrüßter Verstoß gegen die Perfektion.
Wer glaubt, über der Situation zu stehen, steht in Wirklichkeit nur daneben.
Die Zukunft der Sprache ist die Formel.
Wir wissen, was wir wissen, wir habens teuer bezahlen müssen.
Dass andere Leute kein Glück haben, finden wir sehr leicht natürlich, dass wir selbst keines haben, immer unfassbar.
Das Gefährlichste an der Technik ist, daß sie ablenkt von dem, was den Menschen wirklich ausmacht, von dem, was er wirklich braucht.
Erfahrungen vererben sich nicht - jeder muss sie allein machen.
Während man es aufschiebt, geht das Leben vorüber.
Was 30 Menschen in Deutschland verdienen, kann doch nicht die ganze Diskussion bestimmen.
Gerne der Zeiten gedenk' ich, da alle Glieder gelenkig - bis auf eins. Doch die Zeiten sind vorüber, steif geworden alle Glieder - bis auf eins.
Die Sprache ist die Kleidung der Gedanken.
Das ist eine Katastrophe biblischen Ausmaßes.
Tatsache ist, dass jeder Bremer heute tiefer in der Kreide steckt als jeder Grieche.
Zuerst schuf der liebe Gott den Mann, dann schuf er die Frau. Danach tat ihm der Mann Leid, und er gab ihm den Tabak.
Die Summe unserer Erkenntnisse besteht aus dem, was wir gelernt, und aus dem, was wir vergessen haben.
Große Macht übt das richtige Wort aus. Immer, wenn wir auf eines dieser eindringlichen, treffenden Worte stoßen, ist die Wirkung physisch und geistig - und blitzartig spontan.
Geld im rechten Augenblick zu haben, das allein ist Geld.
Alle Kriege enden mit Verhandlungen. Warum also nicht gleich verhandeln?
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