Beliebtheit (1 Woche) Beliebtheit (1 Monat) Beliebtheit (1 Jahr)
Selbst der bescheidenste Mensch hält mehr von sich, als sein bester Freund von ihm hält.
Die uns gespendete Liebe, die wir nicht als Segen und Glück empfinden, empfinden wir als eine Last.
Ehen werden im Himmel geschlossen, aber dass sie gut geraten, darauf wird dort nicht gesehen.
Der herbste Tadel lässt sich ertragen, wenn man fühlt, dass der Tadelnde lieber loben würde.
In der großen Welt gefällt nichts so sehr wie die Gleichgültigkeit dagegen, ob man ihr gefällt.
Jeder Mensch hat ein Brett vor dem Kopf - es kommt nur auf die Entfernung an.
Wir werden vom Schicksal hart oder weich geklopft; es kommt auf das Material an.
Der Philosoph zieht seine Schlüsse; der Poet muss die seinen entstehen lassen.
Die größte Nachsicht mit einem Menschen entspringt aus der Verzweiflung an ihm.
Die jetzigen Menschen sind zum Tadeln geboren. Vom ganzen Achilles sehen sie nur die Ferse.
Am unbarmherzigsten im Urteil über fremde Kunstleistungen sind die Frauen mittelmäßiger Künstler.
Man hat einen zu guten oder einen zu schlechten Ruf; nur den Ruf hat man nicht, den man verdient.
Ein einziges Wort verrät uns manchmal die Tiefe eines Gemüts, die Gewalt eines Geistes.
Die Skizze sagt uns oft mehr als das ausgeführte Kunstwerk, weil sie uns zum Mitarbeiter macht.
Wir suchen die Wahrheit, finden wollen wir sie aber nur dort, wo es uns beliebt.
Die Moral, die gut genug war für unsere Väter, ist nicht gut genug für unsere Kinder.
Es gibt keine schüchternen Lehrlinge mehr, es gibt nur noch schüchterne Meister.
Es findet nicht nur jeder Odysseus seinen Homer, sondern auch jeder Mohammed seine Chadidscha.