Beliebtheit (1 Woche) Beliebtheit (1 Monat) Beliebtheit (1 Jahr)
Der Wunsch klug und tüchtig zu erscheinen, hindert uns oft, es zu werden.
Unsere Weisheit kommt aus unserer Erfahrung. Unsere Erfahrung kommt aus unseren Dummheiten.
Der Weise fragt nicht, ob man ihn auch ehrt. Nur er allein bestimmt sich seinen Wert.
Warum folgt man der Mehrheit? Etwa weil sie Vernunft besitzt? Nein, weil sie stärker ist.
Der Wunsch ist zwar oft der Vater des Gedankens, aber recht selten die Mutter der Weisheit.
Weder ist Rückzug Davonlaufen noch Abwarten Klugheit, wenn die Gefahr die Hoffnung überwältigt.
Solange man schweigt, kann man für weise gelten. Aber wenn man spricht, ist lauter Weisheit selten.
Tradition ist eine Laterne, der Dumme hält sich an ihr fest, dem Klugen leuchtet sie den Weg.
Derjenige, der etwas zerbricht, um herauszufinden, was es ist, hat den Pfad der Weisheit verlassen.
Es gibt Leute, die glauben, alles wäre vernünftig, was man mit einem ernsthaften Gesicht tut.
Ein Hahn wird auch mit vielen Worten nicht fett, für den Weisen aber reichen wenige Worte.
Manche hübsche Weintraube eines Weisen lebt weiter als Rosine im Kopf eines Narren.
Staatskunst ist die kluge Anwendung persönlicher Niedertracht für das Allgemeinwohl.
Glück ist meist nur ein Sammelname für Tüchtigkeit, Klugheit, Fleiß und Beharrlichkeit.
Die Vernunft gelobt uns ihren Beistand, doch nicht immer hält sie ihr Versprechen.